Border Collie: typische Kosten und worauf es bei der Versicherung ankommt
Der Border Collie wurde für stundenlange Hütearbeit gezüchtet, und dieses Profil prägt seine Tierarztkosten. Über ein Hundeleben können 6.000 bis 14.000 € entstehen. Die teuersten Kategorien in unseren Schadendaten:
- Atemwege: Ø 1.125 € pro Fall (Erwachsene Ø 1.240 €), Höchstauszahlung 3.496 €. Der klare Kostentreiber.
- Sonstige und Diagnostik: 26,4 % aller Fälle, Höchstauszahlung 2.799 €. Viel Bildgebung, Labor und Gentests.
- Bewegungsapparat: 24,5 % aller Fälle, Sehnen, Gelenke und Wirbelsäule durch die hohe Belastung.
Weil einzelne Behandlungen schnell ins Geld gehen, solltest du beim Anbietervergleich vor allem auf diese Punkte achten: eine hohe oder unbegrenzte Jahreshöchstleistung, Absicherung von Diagnostik und Zahnbehandlungen, einen hohen GOT-Satz für Notdienst und Spezialkliniken, kurze Wartezeiten und ob eine Selbstbeteiligung anfällt. Die rassetypischen Erbkrankheiten sind bei keinem Anbieter versichert, hier lohnt der Blick auf die Gentest-Zertifikate der Elterntiere beim Welpenkauf.
Border-Collie-Versicherung im Vergleich: fünf Anbieter
Die folgende Tabelle stellt die Anbieter auf den Kriterien gegenüber, die beim Border Collie den Unterschied machen. Die Anbieter stehen alphabetisch.
Quellen: offizielle Bedingungen und Tarifseiten von AGILA (agila.de), BarmeniaGothaer (barmeniagothaer.de), HanseMerkur (hansemerkur.de) und Uelzener (uelzener.de), recherchiert im August 2026. Tarife können sich ändern, im Zweifel die aktuellen Angaben des Anbieters prüfen. Dalma ist Vermittler, Risikoträger der Kranken- und OP-Versicherung ist die Uelzener.
Zur Einordnung: die rassetypischen Erbkrankheiten des Border Collies, also CEA, MDR1-Defekt, TNS, NCL und idiopathische Epilepsie, sind bei allen fünf Anbietern als angeborene beziehungsweise vererbte Erkrankungen ausgeschlossen. Erworbene Atemwegs-, Bewegungs-, Haut- und Magen-Darm-Erkrankungen sind nach den jeweiligen Wartezeiten versichert. Die sichtbaren Unterschiede liegen also bei Selbstbeteiligung, Zahn und Jahreshöchstleistung.
Warum Dalma für den Border Collie passt
Gemessen an den Kostentreibern der Rasse deckt Dalma genau die relevanten Punkte ab:
- Hohe Jahreshöchstleistung: OP-Kosten sind in jedem Tarif unbegrenzt, die Heilbehandlung reicht bis unbegrenzt (Maximum). Bei Atemwegs-Höchstauszahlungen von 3.496 € ein wichtiger Punkt.
- Keine Selbstbeteiligung: du wählst 80 oder 100 % Erstattung, ein Restbetrag pro Rechnung entfällt.
- Zahn ohne Zusatzbaustein: FORL, Gingivitis und Parodontitis sind nach 12 Monaten enthalten.
- Diagnostik und alternative Heilmethoden: die dominante Diagnostik (26,4 % Sonstige) ist nach Wartezeit gedeckt, Physiotherapie und alternative Heilmethoden sind im Vollschutz unbegrenzt, gerade bei einer so aktiven Rasse wertvoll.
- Bis zum 4-fachen GOT-Satz inklusive Notdienstgebühren, und kein Kündigungsrecht nach einem Schadenfall.
Die Preise starten beim reinen OP-Schutz bei ca. 7 € pro Monat und beim Vollschutz (Komfort) bei ca. 21 € pro Monat, jeweils für einen jungen Border Collie. Die genauen rassespezifischen Beiträge und alle Leistungsdetails findest du auf der Border-Collie-Versicherungsseite.
Häufige Fragen zum Border-Collie-Versicherungsvergleich
Welche ist die beste Versicherung für den Border Collie?
Das hängt davon ab, was dir am wichtigsten ist. Weil die Erbkrankheiten bei allen Anbietern ausgeschlossen sind, entscheiden vor allem die Bedingungen: eine hohe Jahreshöchstleistung für die teuren Atemwegs- und Diagnostikfälle, keine Selbstbeteiligung, enthaltene Zahnbehandlung und ein hoher GOT-Satz. In diesen Punkten ist Dalma stark aufgestellt, den vollständigen Vergleich siehst du in der Tabelle oben.
Was kostet eine Border-Collie-Versicherung im Vergleich?
Die Beiträge hängen von Alter, Tarif und Erstattungssatz ab. Bei Dalma startet der reine OP-Schutz für einen jungen Border Collie bei ca. 7 € pro Monat, der Vollschutz bei ca. 21 €. Die anderen Anbieter kalkulieren die Rasse ebenfalls ein, ein direkter Preisvergleich lohnt sich über die jeweiligen Tarifrechner.
Sind CEA, MDR1 und Epilepsie beim Border Collie versichert?
Nein, bei keinem der verglichenen Anbieter. Collie Eye Anomaly (CEA), der MDR1-Gendefekt, TNS und idiopathische Epilepsie gelten als angeborene beziehungsweise vererbte Erkrankungen und sind ausgeschlossen. Erworbene Erkrankungen sind nach Wartezeit versichert.
Worauf sollte ich beim Vergleich besonders achten?
Auf eine hohe oder unbegrenzte Jahreshöchstleistung, weil einzelne Atemwegs- oder Diagnostikfälle beim Border Collie teuer werden. Außerdem auf die Selbstbeteiligung, den Umfang der Zahnleistungen, den GOT-Satz und die Wartezeiten. Nicht allein auf den Monatsbeitrag.
Deckt eine der Versicherungen den Border Collie Collapse ab?
Nein. Der Border Collie Collapse (BCC) gilt als rassetypische erbliche Veranlagung und ist bei allen Anbietern ausgeschlossen. Die Diagnostik zur Abklärung erworbener Atemwegs- oder Kreislaufprobleme ist dagegen nach Wartezeit versichert.
Quellen und Stand
Die genannten Tierarztkosten sind Orientierungswerte nach der Gebührenordnung für Tierärztinnen und Tierärzte (GOT) und können je nach Praxis, Behandlungsumfang und GOT-Satz (1-fach bis 4-fach) variieren.
- Volltext der GOT 2022: gesetze-im-internet.de
- Bundestierärztekammer (BTK): bundestieraerztekammer.de
- Dalma-Bedingungen: Tabelle der Garantien (PDF) und Informationsdokument (PDF)
- Schadendaten: Border-Collie-Fälle aus der Dalma Schadendatenbank, Januar 2024 bis Dezember 2025.
- Wettbewerber-Angaben: offizielle Bedingungen von AGILA, BarmeniaGothaer, HanseMerkur und Uelzener, recherchiert im August 2026.




