Wann es ein Notfall ist und wie du Ruhe bewahrst
Dieser Artikel ist Teil unseres Saisonkalenders Hundegesundheit, der dir zeigt, welche Gefahren deinem Hund über das Jahr drohen.
Nicht jede Schramme ist ein Notfall, aber einige Anzeichen bedeuten, dass dein Hund sofort in die Klinik muss. Dazu gehören starke oder nicht stillbare Blutungen, Atemnot, Bewusstlosigkeit, ein Krampfanfall, ein aufgeblähter harter Bauch, der Verdacht auf eine Vergiftung, ein Hitzschlag, ein Sturz aus der Höhe oder ein Unfall.
So schwer es fällt, das Wichtigste ist, ruhig zu bleiben. Dein Hund spürt deine Anspannung, und nur ruhig kannst du klar handeln. Verschaff dir in wenigen Sekunden einen Überblick, sprich beruhigend mit ihm und lass wenn möglich jemanden parallel die Tierklinik anrufen, damit dort alles vorbereitet ist.
Die Vitalzeichen prüfen, der schnelle Check
Bevor du handelst, hilft ein kurzer Check der Vitalzeichen. So erkennst du, wie ernst die Lage ist. Die wichtigsten Normalwerte für einen erwachsenen Hund in Ruhe:
Welpen und kleine Rassen liegen bei Herzfrequenz und Atmung tendenziell höher. Prüfe außerdem das Bewusstsein: Reagiert dein Hund auf Ansprache und Berührung? Blasse, bläuliche oder gelbliche Schleimhäute, eine verlängerte Füllungszeit oder eine fehlende Reaktion sind klare Warnzeichen. Wenn du dir die Normalwerte deines Hundes in ruhigen Momenten einmal merkst, fällt dir im Ernstfall schneller auf, wenn etwas nicht stimmt.
Erste-Hilfe-Schritte je nach Situation, was tun im Notfall
Welche Sofortmaßnahme bei der ersten Hilfe am Hund richtig ist, hängt von der Situation ab. Mit dem folgenden Notfallhelfer wählst du die Lage und bekommst die wichtigsten Schritte:
