Ratgeber

Katzenernährung

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MIN Lesezeit
Erschienen
09.08.2026

Katzenernährung leicht gemacht: von Trocken-, Nass-, selbst zubereitetem und Rohfutter über die passende Futtermenge bis zu giftigen Lebensmitteln.

Ilka Fröhlingsdorf
Seit 10 Jahren ausgebildete tiermedizinische Fachangestellte

Wenn deine Katze für dich ein vollwertiges Familienmitglied ist, bietest du ihr eine gesunde Ernährung, die auf ihre Bedürfnisse abgestimmt ist. Doch welche Nährstoffe braucht dein Vierbeiner und wie fütterst du ihn richtig? In diesem Artikel findest du alle Informationen, die du für die artgerechte Ernährung deiner Katze benötigst. So sorgst du für gesundes und ausgewogenes Futter.

Das Wichtigste in Kürze

  • Katzen sind Fleischfresser und brauchen tierische Proteine mit essenziellen Aminosäuren wie Taurin und Arginin. Eine vegane Ernährung ist für Katzen ungeeignet.
  • Du hast vier Grundoptionen: industrielles Trockenfutter, Nassfutter, selbst zubereitetes Futter und die Rohfütterung (BARF). Jede Variante hat eigene Vorteile und Nachteile.
  • Trockenfutter eignet sich gut als Basis, Nassfutter erhöht die Flüssigkeitszufuhr. Eine Kombination ist oft sinnvoll.
  • Eine gesunde erwachsene Katze benötigt durchschnittlich rund 55 Kilokalorien pro Kilogramm und Tag. Eine 5 kg schwere Katze braucht je nach Energiedichte etwa 30 bis 90 Gramm Trockenfutter täglich.
  • Die Fütterungshäufigkeit richtet sich nach Alter, Gewicht und Aktivität: Kätzchen bis zu viermal täglich, erwachsene Katzen meist zweimal täglich.
  • Manche Lebensmittel sind für Katzen giftig, etwa Schokolade, Zwiebeln, Knoblauch, Trauben und Xylit. Im Zweifelsfall fütterst du keine Reste aus deiner eigenen Ernährung.
  • Bei besonderen Bedürfnissen, Krankheiten oder Futterumstellung sprichst du am besten mit einer Tierärztin oder einem Tierarzt.

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Essgewohnheiten einer Katze

Zu Beginn wird es deine Katze vorziehen, zahlreiche kleine Mahlzeiten (10 bis 20) in kleinen Mengen über einen Zeitraum von 24 Stunden (Tag und Nacht) zu sich zu nehmen. Du solltest also darauf achten, ihr Katzenfutter oder einen Futterspender zur Verfügung zu stellen. Wenn deine Katze allerdings nicht gelernt hat, sich selbst beim Fressen zu regulieren, ist es notwendig, die Futtermenge zu begrenzen, um eine übermäßige Gewichtszunahme zu vermeiden. Du solltest sie jedoch nicht zu stark rationieren, da dies ein schlingendes Verhalten fördern könnte, um Zeiten ohne Futter zu kompensieren.

Aber welches Futter für Katzen ist nun am besten geeignet? Die Vierbeiner mögen im Allgemeinen immer dasselbe essen. Doch je nach Erziehung genießen sie auch gerne ein wenig Abwechslung. In jedem Fall fressen sie lieber in Ruhe und fernab von ihrer geruchsintensiven Katzentoilette.

Zugleich ist eine gute Umgebung wichtig, um die Verhaltensbedürfnisse von Katzen zu befriedigen. Denke an ihren Jagdinstinkt. Platziere beispielsweise den Futternapf an einer erhöhten Stelle, da Katzen gerne etwas weiter oben sitzen und dies ihnen etwas Bewegung ermöglicht. Außerdem empfiehlt es sich, Intelligenzspiele bei der Ernährung von Katzen zu verwenden. Dabei muss der Vierbeiner erst ein Problem lösen, um an das Futter zu gelangen.

Zusammengefasst
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Die physiologischen Bedürfnisse decken

Katzen sind bekanntermaßen Fleischfresser. Das heißt aber nicht, dass sie sich ausschließlich von tierischen Produkten ernähren müssen. Es bedeutet nur, dass ein Teil ihrer Nährstoffbedürfnisse durch den Verzehr von Fleischprodukten (Innereien, Fleisch) gedeckt werden sollte. Eine Katze darf jedoch auf keinen Fall ausschließlich mit Muskelfleisch gefüttert werden. Das wäre unausgewogen und zu phosphorreich, was ihr Knochenprobleme bereiten würde. Gleichzeitig ist eine vegane Ernährung für Katzen ungeeignet.

Die richtige Ernährung für Katzen ist dazu in der Lage, ihre Nährstoffbedürfnisse zu decken. Beispielsweise müssen sie essenzielle Aminosäuren wie Taurin und Arginin zu sich nehmen, die in Fleischprodukten vorkommen. Besondere Aufmerksamkeit sollte auch den Vitaminen A, B3 und D sowie den Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren geschenkt werden.

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Welche Arten von Katzenfutter gibt es?

Für die Ernährung deiner Katze stehen dir mehrere Wege offen. Die folgende Übersicht fasst die vier gängigen Futterarten mit ihren wichtigsten Vor- und Nachteilen zusammen, damit du die passende Wahl für deinen Vierbeiner treffen kannst.

Futterart Vorteile Nachteile
Trockenfutter (industriell) Gute Dosierung, unterstützt die Zahngesundheit, große Auswahl je nach Vorliebe und Budget, lange Haltbarkeit und einfache Lagerung, praktisch und zeitsparend. Geringer Wasseranteil, Qualität der Zutaten teils schwer einschätzbar, mögliche Zusatz- und Konservierungsstoffe.
Nassfutter (industriell) Oft schmackhafter, hoher Wasseranteil für eine bessere Flüssigkeitszufuhr, hoher Protein- und Fettanteil, praktisch und zeitsparend. Teurer als Trockenfutter, weniger haltbar und nach dem Öffnen zu kühlen, weniger Ballaststoffe, kann die Zähne stärker belasten.
Selbst zubereitetes Futter Volle Kontrolle über die Zutaten, Anpassung an spezifische Bedürfnisse und Diäten, frische Zutaten von oft besserer Qualität, fördert die Flüssigkeitsaufnahme. Hoher Zeit- und Kostenaufwand, Risiko von Ernährungsfehlern und Mangelerscheinungen, aufwendige und platzintensive Lagerung.
Rohfütterung (BARF) Naturnahe Ernährung, hochwertige und kontrollierbare Zutaten, oft bessere Verdaulichkeit und Schmackhaftigkeit, Anpassung an spezifische Bedürfnisse. Höheres Infektions- und Parasitenrisiko durch rohe Lebensmittel, Verletzungsrisiko durch Knochen, hoher Zeitaufwand, teurer, Risiko von Ernährungsfehlern.

Industriell verarbeitetes Futter

Die erste, weitverbreitete Option besteht darin, industriell gefertigtes Alleinfuttermittel für Katzen zu verwenden. Es werden dabei zwei Arten unterschieden: Trockenfutter und Nassfutter. Dieses Katzenfutter hat den Vorteil, dass du Zeit sparst und es einfach zu verwenden ist.

Meist wird als Basis für die Ernährung von Katzen Trockenfutter empfohlen. Es ermöglicht eine gute Dosierung und trägt dazu bei, die Zahngesundheit deiner Katze aufrechtzuerhalten. Es gibt eine große Auswahl, je nach Vorliebe deines Vierbeiners und deinem Budget. Ein gut gewähltes Trockenfutter stellt den Grundstein für eine ausgewogene Ernährung dar.

Nassfutter gilt oft als zu energiereich, um es allein für die Deckung der Nährstoffbedürfnisse zu verwenden. Es stellt jedoch eine hilfreiche Ergänzung zu Trockenfutter dar, um die tägliche Wasserzufuhr für Katzen zu erhöhen (insbesondere bei älteren Katzen), die Mahlzeit schmackhafter zu machen oder bestimmte Medikamente zu verabreichen. Bei Nassfutter ist allerdings die mögliche Verschmutzung der Zähne zu berücksichtigen, die regelmäßiges Zähneputzen oder eine umfangreichere Zahnreinigung erfordern könnte.

Selbst zubereitetes Katzenfutter

Die zweite Möglichkeit, eine gesunde Ernährung für deine Katze zu gewährleisten, ist die eigene Zubereitung von Futter. Selbstgemachtes Katzenfutter erlaubt es, sich an den Geschmack und die Bedürfnisse deines Vierbeiners anzupassen. Daneben ist es praktisch, um die Aufnahme von Flüssigkeit zu fördern und die Nieren deines Vierbeiners zu schonen. Dabei ist jedoch der Aufwand in Bezug auf Zubereitung und Kosten nicht zu unterschätzen. Zudem muss die festgelegte Menge genau eingehalten werden.

Um die richtige Ernährung deiner Katze sicherzustellen, solltest du die ideale Ration für deinen Vierbeiner von einer Fachfrau oder einem Fachmann wie der Tierärztin oder dem Tierarzt überprüfen und berechnen lassen. In jedem Fall muss selbstgemachte Katzennahrung unbedingt die folgenden fünf Elemente enthalten:

  • Eine hochwertige Proteinquelle, die essenzielle Aminosäuren enthält (zum Beispiel Innereien und magere Fleischstücke, gedünstet).
  • Eine Energiequelle (zum Beispiel Nudeln oder Reis mit sehr langer Garzeit).
  • Eine Ballaststoffquelle, um einen guten Nährstofftransport zu gewährleisten (Zucchini, grüne Bohnen, Champignons).
  • Eine Quelle für essenzielle Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren (beispielsweise Rapsöl).
  • Eine Quelle von Mineralien und Vitaminen (in Form von Ergänzungsmitteln).

BARF: die Rohfütterung für Katzen

Zum sogenannten unkonventionellen Futter gehört insbesondere die BARF-Ernährung für Katzen. Dabei handelt es sich um spezielle Futterrationen aus rohen Lebensmitteln, die manchmal als Tiefkühlmischungen verkauft werden. Sie haben eine tendenziell bessere Verdaulichkeit und sind für Katzen oft schmackhafter als andere Nahrungsmittel. Allerdings sind die Risiken deutlich höher. So kann es beispielsweise leichter zur Bildung von Bakterien kommen oder es können Parasiten in den Lebensmitteln auftreten. Entfernt man die Knochen nicht aus dem Fleisch, besteht ein erhebliches Verletzungsrisiko. Die BARF-Ernährung ist daher nicht für alle Katzen geeignet.

Nassfutter für Katzen

Das Nassfutter für eine Katze ist eine Form von Katzenfutter, das in der Regel in Dosen oder Beuteln verkauft wird und Fleisch oder Fisch in Soße oder Gelee beinhaltet. Nassfutter enthält meist weniger Getreide und mehr Wasser als Trockenfutter und wird von manchen Katzen als schmackhafter empfunden. In Bezug auf die Ernährung weist das Nassfutter normalerweise mehr Proteine und Fette auf als Trockenfutter, aber weniger Ballaststoffe. Achte darauf, die Inhaltsstoffe und die Nährstoffgehalte sorgfältig zu prüfen, bevor du Nassfutter für deine Katze auswählst. Ein gutes Futter enthält kein Getreide und rund 70 Prozent Fleischanteil und hat eine sehr genaue Deklaration.

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Nass- oder Trockenfutter: der direkte Vergleich

Nass- und Trockenfutter ergänzen sich gut. Die folgende Tabelle stellt die wichtigsten Kriterien gegenüber, damit du die Stärken beider Varianten für die Ernährung deiner Katze einordnen kannst.

Kriterium Trockenfutter Nassfutter
Wasseranteil Niedrig Hoch, gut für die Flüssigkeitszufuhr
Protein- und Fettanteil Moderat In der Regel höher
Ballaststoffe Mehr Ballaststoffe Oft weniger Ballaststoffe
Zahngesundheit Unterstützt die Zahngesundheit Kann die Zähne stärker belasten
Haltbarkeit und Lagerung Lange haltbar, einfach zu lagern Nach dem Öffnen kühlen und schnell verbrauchen
Dosierung Sehr gute Dosierung Dosierung etwas aufwendiger
Preis Günstiger Tendenziell teurer
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Gutes Futter für Katzen: gibt es Qualitätsstufen?

Es gibt verschiedene Sortimentsstufen, insbesondere für industriell gefertigtes Katzenfutter, die oft das Qualitätsniveau der enthaltenen Proteine widerspiegeln. Im Allgemeinen findest du die mittlere Preisklasse in Supermärkten und Tierhandlungen. Es gibt auch sogenannte Tierarzt-Sortimente, die etwas teurer, aber von besserer Qualität sind und höhere Garantien versprechen.

Große Marken bieten in der Regel angepasste Futtervarianten je nach Lebensphase (Futter für junge, erwachsene und alte Katzen), gesundheitlichem Zustand (Ernährung für diabetische Katzen, für sterilisierte Katzen sowie phosphorarmes Futter bei Nierenproblemen) und spezifischen Ernährungszielen an. Gib jedoch auf die angeführten Inhaltsstoffe acht, um die Übereinstimmung zwischen der Zusammensetzung und den beworbenen Merkmalen auf der Verpackung zu prüfen.

Letztendlich ist es normal, dass du nicht sofort mit der Ernährung deiner Katze zufrieden bist. Es ist daher notwendig, zu experimentieren und die Entwicklung deines Vierbeiners genau zu verfolgen, um seine Ernährung anzupassen. Wenn du eine Änderung vornimmst, passt du das Futter innerhalb eines Zeitraumes von zwei Wochen an, indem du das Mischverhältnis auf 50 zu 50 stellst und den Anteil des neuen Futters allmählich erhöhst.

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Altersgerechte Ernährung einer Katze

Die Ernährung eines Katzenbabys

Während des Wachstums benötigen Kätzchen im Verhältnis zu ihrem Körper mehr Energie und hochwertige Proteine als erwachsene Artgenossen. Zum Beispiel braucht ein acht Wochen altes Kätzchen achtmal mehr Energie pro Kilo als eine ausgewachsene Katze. Kommerzielle Futtermittel für Kätzchen weisen daher eine höhere Energiedichte auf.

Die richtige Ernährung eines Katzenbabys ist umso wichtiger, da sie den Grundstein für das zukünftige Leben deines Vierbeiners legt. In dieser Entwicklungsphase ist es auch möglich, das Futter abwechslungsreicher zu gestalten. Hierbei ist allerdings die ausgewogene Fütterung von Kätzchen ausschlaggebend.

Die Ernährung der erwachsenen Katze

Im Erwachsenenalter, mit dem Ende des Wachstums und außerhalb besonderer Umstände wie Trächtigkeit oder dem Stillen von Nachwuchs, stabilisieren sich die Ernährungsbedürfnisse einer Katze. Insbesondere, wenn Katzen kastriert sind, solltest du auf Lebensmittel mit geringerem Energiegehalt (zum Beispiel spezielles Trockenfutter für kastrierte Katzen) achten. So wird die Gewichtszunahme, die mit einem langsameren Stoffwechsel verbunden ist, vermieden, ohne dass die Futtermenge reduziert wird, sodass deine Katze nicht zu hungrig ist.

Basierend auf ihrer Vorgeschichte und möglichen Unverträglichkeiten kannst du dich für hypoallergene Futtermittel oder getreidefreie Optionen entscheiden. Dies stellt jedoch einen erheblichen Kostenfaktor dar, ist in vielen Fällen nicht notwendig und sollte auf jeden Fall mit dem Tierarzt oder der Tierärztin abgesprochen werden.

Die Ernährung der älteren Katze

Mit dem Alter benötigt dein treuer Mitbewohner meist einen höheren Energiebedarf und hochwertige Proteine, um sich fit zu halten. Manche Katzen brauchen Unterstützung für ihre oft empfindlichen Nieren und eine angepasste Ernährung, um Diabetes oder Gelenkserkrankungen nicht zu verschlimmern. Es ist empfehlenswert, bei Katzen über 7 Jahren den Phosphorgehalt in der Nahrung zu begrenzen, um das Risiko einer chronischen Niereninsuffizienz zu verringern. Auch hier ist eine Absprache mit dem Tierarzt oder der Tierärztin sinnvoll.

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Welche Futtermenge ist angemessen?

Um festzustellen, ob deine Katze ein wenig übergewichtig ist, kannst du beim Streicheln ihre Rippen fühlen. Du solltest die Rippen durch eine leichte Fettschicht ohne übermäßigen Druck spüren können. Saisonale Schwankungen sind möglich, ohne dass dies besorgniserregend ist. Ein angepasster Ernährungsplan lässt sich in Absprache mit einer Tierärztin oder einem Tierarzt erstellen, wenn deine Katze zu dick oder zu dünn ist.

Die folgende Tabelle gibt dir Richtwerte für Futtermenge, Fütterungshäufigkeit und Wasserbedarf. Sie ersetzt keine individuelle Berechnung, denn dein vierbeiniger Mitbewohner ist einzigartig.

Bereich Fütterungshäufigkeit Richtwerte und Besonderheiten
Kätzchen Bis zu viermal täglich Höhere Energiedichte, mehr hochwertige Proteine, abwechslungsreiche Fütterung möglich.
Erwachsene Katze (5 kg) Meist zweimal täglich Rund 55 kcal pro kg und Tag, etwa 30 bis 90 g Trockenfutter je nach Energiedichte.
Ältere Katze (ab 7 Jahren) Etwas weniger Mahlzeiten, kleinere Portionen Phosphorgehalt begrenzen, Nieren und Gelenke im Blick behalten.
Selbst zubereitetes Futter (5 kg, erwachsen) Nach Ernährungsplan Zum Beispiel rund 100 g mageres Fleisch, 100 g gekochte Zucchini, 30 g gekochter Reis, ein Teelöffel Rapsöl und eine Dosis Mineralstoff-Vitamin-Ergänzung.
Wasserbedarf (Katze ca. 4 kg) Jederzeit frisch verfügbar Etwa 40 bis 60 ml pro kg und Tag, im Schnitt rund 200 ml (etwa ein Glas Wasser).

Passende Menge an Trockenfutter

Die passende Menge an Trockenfutter kann von einer Fachperson anhand der Nährstoffangaben deines Katzenfutters eingeschätzt werden. Für den Anfang kannst du die Tabelle auf der Rückseite der Trockenfutterpackung ansehen, um das Idealgewicht deiner Katze zu ermitteln. Anschließend misst du die entsprechende Futtermenge mit einer Küchenwaage oder einem Messbecher ab. Eine gesunde ausgewachsene Hauskatze benötigt durchschnittlich etwa 55 Kilokalorien pro Tag und pro Kilogramm. Für eine 5 kg schwere Katze entspricht dies einer Menge von 30 bis 90 Gramm Trockenfutter, je nach Energiedichte des Futters.

Die Menge für selbst zubereitetes Futter

Wenn du dich für selbst zubereitetes Futter entscheidest, wird die Menge von einer Fachperson anhand der ausgewählten Lebensmittel berechnet. Dabei wird darauf geachtet, tierische Proteine, Energie, essenzielle Fettsäuren, Ballaststoffe, Mineralien und Vitamine bereitzustellen, um eine erwachsene Katze mit etwa 55 kcal pro kg zu versorgen. Grundsätzlich muss die Menge jedoch angepasst werden, da dein vierbeiniger Mitbewohner einzigartig ist.

Wie oft füttert man eine Katze am Tag?

Es ist wichtig, eine Katze regelmäßig zu füttern und eine gewisse Routine in ihrer Ernährung aufrechtzuerhalten, um ein gutes Gleichgewicht an Nährstoffen sicherzustellen. Die Häufigkeit der Mahlzeit hängt vom Alter, vom Gewicht, vom Aktivitätsniveau und von den individuellen Bedürfnissen deiner Katze ab. Gesunde erwachsene Katzen können zweimal täglich gefüttert werden, mit einer kleinen Menge bei jeder Mahlzeit. Jüngere Katzen brauchen möglicherweise häufiger Nahrung, bis zu viermal am Tag. Ältere Katzen benötigen eventuell etwas weniger Mahlzeiten und kleinere Portionen.

Die Menge an Wasser

Katzen neigen dazu, ihre Flüssigkeitszufuhr zu vernachlässigen. Wasser sollte nach Bedarf bereitgestellt und regelmäßig durch frisches gewechselt werden. Eine etwa 4 kg schwere Katze sollte im Durchschnitt 40 bis 60 ml pro kg und Tag trinken, also rund 200 ml (das entspricht etwa einem Glas Wasser). Wenn dein Mitbewohner nicht genug trinkt, kannst du ersatzweise auf Lebensmittel mit höherem Wassergehalt wie Nassfutter umsteigen und einen Trinkbrunnen aufstellen. Dieser animiert Katzen zum Trinken.

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Welche Lebensmittel sind für Katzen verboten?

Im Zweifelsfall ist es besser, deiner Katze keine Lebensmittel aus deiner eigenen Ernährung anzubieten. Vermeide insbesondere folgende Lebensmittel, die schädlich oder gar tödlich sein können (keine vollständige Auflistung):

  • Dunkle Schokolade (wegen des Theobromins) und Kaffee
  • Zwiebeln, Schalotten, Knoblauch und Schnittlauch
  • Trauben, besonders in großen Mengen
  • Avocado, Kern und Schale
  • Rohe Kartoffeln und grüne Tomaten
  • Nüsse, insbesondere bei Schimmel
  • Hefe oder Sauerteig
  • Kaugummis, wegen des Xylitols
  • Salz in großen Mengen

Einige Zimmerpflanzen wie Lilien (sehr ernst) und Yuccas (weniger ernst, aber häufig) können ebenfalls Vergiftungen verursachen. Im Zweifelsfall zögere nicht, deine Tierärztin oder deinen Tierarzt zu kontaktieren, die oder der dich über das weitere Vorgehen informieren kann.

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Häufige Fragen zur Katzenernährung

Wie oft sollte ich meine Katze am Tag füttern?

Gesunde erwachsene Katzen fütterst du meist zweimal täglich mit kleinen Portionen. Kätzchen brauchen häufiger Nahrung, bis zu viermal am Tag. Ältere Katzen kommen oft mit kleineren und etwas selteneren Portionen aus. Entscheidend sind Alter, Gewicht und Aktivität deiner Katze.

Wie viel Trockenfutter braucht eine erwachsene Katze?

Eine gesunde erwachsene Hauskatze benötigt durchschnittlich rund 55 Kilokalorien pro Kilogramm und Tag. Für eine 5 kg schwere Katze entspricht das etwa 30 bis 90 Gramm Trockenfutter täglich, je nach Energiedichte des Futters. Orientiere dich an der Tabelle auf der Verpackung und miss die Menge ab.

Ist Nassfutter oder Trockenfutter besser für Katzen?

Beide Varianten haben Vorteile. Trockenfutter eignet sich gut als Basis, lässt sich einfach dosieren und unterstützt die Zahngesundheit. Nassfutter erhöht die Flüssigkeitszufuhr und ist für viele Katzen schmackhafter. Eine Kombination aus beiden ist oft die beste Lösung.

Wie viel Wasser sollte eine Katze am Tag trinken?

Eine etwa 4 kg schwere Katze sollte im Schnitt 40 bis 60 ml pro Kilogramm und Tag trinken, also rund 200 ml. Stelle immer frisches Wasser bereit. Trinkt deine Katze zu wenig, helfen Nassfutter und ein Trinkbrunnen.

Welche Lebensmittel sind für Katzen giftig?

Zu den gefährlichen Lebensmitteln zählen unter anderem Schokolade und Kaffee, Zwiebeln, Knoblauch, Schalotten und Schnittlauch, Trauben, Avocado, rohe Kartoffeln, grüne Tomaten, Nüsse, Hefe sowie Xylit in Kaugummis. Auch Pflanzen wie Lilien sind sehr gefährlich.

Ist eine vegane Ernährung für Katzen geeignet?

Nein. Katzen sind Fleischfresser und benötigen tierische Proteine mit essenziellen Aminosäuren wie Taurin und Arginin. Eine rein vegane Ernährung ist für Katzen ungeeignet.

Was muss ich bei der Ernährung von Katzenbabys beachten?

Kätzchen brauchen im Verhältnis zu ihrem Körper deutlich mehr Energie und hochwertige Proteine als erwachsene Katzen. Verwende Futter mit höherer Energiedichte für Kätzchen und füttere mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt.

Wie stelle ich das Futter meiner Katze richtig um?

Stelle das Futter langsam über einen Zeitraum von etwa zwei Wochen um. Beginne mit einem Mischverhältnis von 50 zu 50 und erhöhe den Anteil des neuen Futters allmählich. So vermeidest du Verdauungsprobleme.

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