Was ist ein Chip für Katzen?
Ein Chip, auch Transponder genannt, ist ein winziges elektronisches Bauteil, das unter die Haut deiner Katze gesetzt wird – meist im Bereich zwischen den Schulterblättern.
Er enthält:
- eine 15-stellige Identifikationsnummer
- keine GPS-Funktion (Ortung ist damit nicht möglich)
- Daten, die mit deiner Adresse und Telefonnummer in einer Datenbank verknüpft werden
Wie sieht ein Chip für Katzen aus?
- Länge: etwa 10–12 mm
- Durchmesser: ca. 2 mm
- Farbe: meist durchsichtig oder weißlich
- Material: biokompatibles Glas, damit keine Abstoßungsreaktionen entstehen
Wie groß ist ein Chip für Katzen?
Ein Chip ist etwa so groß wie ein Reiskorn. Für die Katze ist er nach dem Einsetzen nicht spürbar.
Chip-Katzen auslesen – so funktioniert’s
Zum Auslesen eines Chips nutzen Tierärztinnen oder Tierärzte sowie Tierheime ein Chip-Lesegerät für Katzen. Dieses scannt die Nummer, die anschließend mit einer Haustierdatenbank abgeglichen wird. Voraussetzung: Die Katze ist registriert, zum Beispiel bei TASSO oder FINDEFIX.
Ablauf des Chippens
- Allgemeine Untersuchung der Katze
- Einsetzen des Chips mit einer sterilen Einmalspritze unter die Haut
- Kontrolle mit Lesegerät zur Sicherstellung der Funktion
- Registrierung in einer offiziellen Haustierdatenbank (unbedingt vom Halter oder von der Halterin vornehmen)
Der Eingriff erfolgt meist ohne Narkose und dauert nur wenige Sekunden. Viele Tierärztinnen oder Tierärzte chippen Katzen direkt bei einer Routineuntersuchung oder zusammen mit einer Impfung.
Chip bei Katzen Kosten: Wie teuer ist das Einsetzen in Deutschland?
Die Kosten für einen Katzenchip hängen vor allem von den tierärztlichen Gebühren (GOT), dem Standort und eventuellen Zusatzleistungen ab.
Typische Leistungen mit Beispielkosten (einfacher bis 3-facher GOT-Satz):
Beispielkosten für einen unkomplizierten Fall
Eine gesunde Katze wird in der Praxis untersucht und gechippt, die Registrierung erfolgt online. Die Gesamtkosten liegen hier bei 70 € bis 100 €.
Beispielkosten für einen erweiterten Ablauf
Die Katze wird gechippt, gleichzeitig geimpft und bekommt eine Gesundheitsuntersuchung. Mit allen Leistungen können 100 € bis 150 € anfallen.
Weitere Kostenfaktoren
- Notdienst- oder Wochenendzuschläge
- Hausbesuche
- Kombi mit anderen Behandlungen
- Chip-Ersatz, falls der alte Chip nicht mehr funktioniert (sehr selten)
Kostenübernahme durch Versicherung
Dalma erstattet die Chip-Kosten in der Regel einmalig über das OP-Budget und deckt viele Folgebehandlungen und Notfälle ab, bei denen die Identifizierung durch den Chip entscheidend ist: etwa bei Verletzungen nach einem Unfall oder Fund durch ein Tierheim.
Häufige Fragen zum Chip bei Katzen
Was kostet ein Chip für Katzen?
Das Einsetzen eines Mikrochips bei Katzen kostet in der Regel zwischen 50 € und 80 €. Wird der Chip gemeinsam mit einer Impfung oder Untersuchung gesetzt, kann der Preis im Paket günstiger sein. Mit zusätzlichen Leistungen wie einer Gesundheitsuntersuchung oder einer Impfung liegen die Kosten bei etwa 100 € bis 150 €.
Wie viel kostet ein Chip für Katzen beim Tierarzt oder bei der Tierärztin?
Der Preis richtet sich nach der Gebührenordnung für Tierärztinnen und Tierärzte (GOT). Je nach Abrechnungsfaktor, Standort und Aufwand kann der einfache bis dreifache Satz berechnet werden.
Wie sieht ein Chip für Katzen aus?
Ein Katzenchip ist zylinderförmig, durchsichtig bis weißlich und etwa so groß wie ein Reiskorn. Er besteht aus biokompatiblem Glas und wird mit einer kleinen Spritze unter die Haut gesetzt.
Wie groß ist ein Chip für Katzen?
Die Maße liegen im Schnitt bei 10–12 mm Länge und ca. 2 mm Durchmesser. Damit ist der Chip für die Katze nach dem Einsetzen nicht spürbar.
Wie funktioniert das Chip-Lesegerät für Katzen?
Ein Chip-Lesegerät scannt die 15-stellige Identifikationsnummer des Mikrochips. Diese Nummer wird dann mit einer Haustierdatenbank wie TASSO oder FINDEFIX abgeglichen, um den Halter oder die Halterin zu ermitteln.
Muss man den Chip für Katzen registrieren?
Ja, unbedingt. Das Chippen allein reicht nicht aus. Erst die kostenlose Registrierung in einer Datenbank sorgt dafür, dass deine Katze im Notfall schnell zu dir zurückgebracht werden kann.
Übernimmt die Versicherung die Chip-Kosten?
Ja, Dalma übernimmt die Kosten je nach prozentual gewählter Kostenübernahme über das OP-Budget.
Ist ein Chip für Katzen Pflicht in Deutschland?
In Deutschland besteht keine bundesweite Chip-Pflicht für Katzen. In vielen Kommunen gibt es jedoch eine Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Freigängerkatzen. Spätestens für Auslandsreisen mit EU-Heimtierausweis ist ein Mikrochip verpflichtend.
Übernimmt Dalma auch das Chippen bei Wohnungskatzen?
Ja. Dalma übernimmt die Kosten für das Chippen unabhängig davon, ob deine Katze Freigänger oder Wohnungskatze ist – einmalig im Rahmen der gewählten Kostenübernahme.
Zahlt Dalma auch, wenn der Chip im Notfall entscheidend war?
Ja. Wenn deine Katze nach einem Unfall oder Fund im Tierheim identifiziert wird und dadurch tierärztliche Behandlungen notwendig sind, können diese Kosten im Rahmen des Tarifs übernommen werden.
Was passiert, wenn meine Katze noch nicht gechippt ist?
Damit Erstattungen bei Dalma möglich sind, muss deine Katze gekennzeichnet sein. Falls sie es noch nicht ist, übernimmt Dalma die Kosten für das erstmalige Chippen gemäß deiner Tarifbedingungen.
Welche Katzen profitieren besonders von einem Chip?
Vor allem Freigängerkatzen, Jungtiere, Katzen aus dem Tierschutz und Katzen mit ähnlichem Aussehen profitieren stark vom Chip – aber auch reine Wohnungskatzen, etwa bei Wohnungsbrand oder Entlaufen.
Weiterführende Quellen:
- Gebührenordnung für Tierärztinnen und Tierärzte (GOT):
Gesetzliche Grundlage für Tierarztkosten in Deutschland, inklusive Abrechnungssätze für Operationen und Notdienste:
https://www.gesetze-im-internet.de/got_2022/ - Bundestierärztekammer – Informationen zur GOT und Notdienstgebühren:
Erklärt verständlich, warum Tierarztkosten variieren und wann höhere Gebührensätze berechnet werden dürfen: https://www.bundestieraerztekammer.de/tieraerzte/beruf/got/





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