Labrador Versicherung: Warum der beliebteste Familienhund trotzdem teuer werden kann

Labradore sind die Allrounder unter den Hunderassen: Familienhund, Therapiebegleiter, Rettungshund. Ihre Gelassenheit, ihr Bewegungsdrang und ihre Gutmütigkeit machen sie seit Jahren zu einer der beliebtesten Rassen in Deutschland. Genau dieses Image – der unkomplizierte, gesunde Hund – führt allerdings dazu, dass viele Halterinnen und Halter das Krankheitsrisiko unterschätzen. Denn Labradore bringen ein spezifisches Gesundheitsprofil mit, das sich im Laufe eines 12- bis 14-jährigen Hundelebens finanziell bemerkbar macht: Gelenkprobleme wie Hüft- und Ellbogendysplasie, eine ausgeprägte Neigung zu Magen-Darm-Problemen (oft durch Fremdkörperverschlucken), chronische Ohrentzündungen und im Seniorenalter teure Zahnbehandlungen und Tumordiagnosen. Diese Seite zeigt dir anhand realer Dalma-Schadendaten, welche Kosten bei Labradoren tatsächlich anfallen, wie sich das Krankheitsbild über die Lebensphasen verändert und welcher Versicherungsschutz zu deinem Hund passt.

Labradore gelten als robust – doch Gelenke, Magen und Zähne kosten. Was Dalma bei Labradoren erstattet und worauf du achten solltest.

Die bestbewertete Tierversicherung am Markt.

Zusammengefasst

  • Ein Drittel aller Labrador-Schadenfälle bei Dalma betrifft den Bewegungsapparat (33,4 %) – mit Erstattungen bis zu 1.817 € pro Fall. Gelenke sind das zentrale Kostenrisiko.
  • Magen-Darm-Erkrankungen sind der teuerste Einzelfall: Die höchste Auszahlung lag bei 3.393 € – oft ausgelöst durch verschluckte Fremdkörper.
  • Tumore sind selten (1,8 %), aber extrem teuer: durchschnittlich 492 € pro Fall – der höchste Durchschnittswert aller Kategorien beim Labrador.
  • Hüft- und Ellbogendysplasie sind nach 12 Monaten Wartezeit versichert. Dalma nimmt diese Erkrankungen trotz ihres erblichen Charakters explizit auf.
  • Keine Selbstbeteiligung, kein Kündigungsvorbehalt nach Schadensfall. 80 bis 100 % Erstattung, Jahreslimits von 1.500 € bis unbegrenzt.
  • Im Seniorenalter werden Zahnbehandlungen mit durchschnittlich 999 € pro Fall zur teuersten Einzelkategorie – ein früher Versicherungsbeginn sichert diesen Schutz.

Warum der Labrador als robuster Hund trotzdem hohe Tierarztkosten verursacht

Der Labrador Retriever wird oft als pflegeleichte, gesunde Rasse beschrieben. Das stimmt insofern, als Labradore weniger angeborene Defekte mitbringen als etwa Französische Bulldoggen oder Möpse. Was sie stattdessen auszeichnet, ist ein anderes Muster: Labradore sind Hunde, die sich durch ihre Aktivität, ihren Appetit und ihr Alter teure Probleme einhandeln.

Die häufigsten Erkrankungen und ihre typischen Kosten:

  • Hüftdysplasie (HD): Fehlbildung der Hüfte mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Diagnostik und chirurgische Versorgung kosten je nach Schweregrad 1.200–3.000 €.
  • Ellenbogendysplasie (ED): typisch für Labradore und oft mit Lahmheit verbunden. Untersuchungen und Operationen liegen meist zwischen 1.500–3.500 €.
  • Kreuzbandriss: häufig durch sportliche Aktivität oder abruptes Abbremsen. Eine Operation kostet oft 1.800–3.500 €, hinzu kommen Nachsorge und Physiotherapie.
  • Ohrentzündungen (Otitis): bedingt durch Hängeohren relativ häufig. Je nach Schweregrad fallen jährlich 150–500 € an.
  • Allergien und atopische Dermatitis: chronische Hauterkrankungen, die regelmäßige Besuche bei der Tierärztin oder beim Tierarzt erfordern. Behandlungskosten liegen meist bei 400–1.000 € pro Jahr.
  • Augenerkrankungen (z. B. PRA, Katarakt): diagnostische Untersuchungen 150–450 €, Operation eines Grauen Stars bis zu 2.000 € pro Auge.
  • Magendrehung: ein lebensbedrohlicher Notfall. Eine Operation kostet typischerweise 1.500–3.000 €.
  • Übergewicht und Folgeerkrankungen: erfordern langfristige Betreuung, häufig 300–700 € jährlich.

Im Laufe eines Hundelebens (12–14 Jahre) können so Tierarztkosten zwischen 8.000 und 15.000 € entstehen – je nach Gesundheitszustand und Behandlungshäufigkeit.

Hinweis: Nicht alle Erkrankungen sind versicherbar. Welche Krankheiten ausgeschlossen sind, erfährst du weiter unten im Abschnitt „Was beim Labrador nicht versichert ist“.

Unsere Schadendaten zeigen, wie sich die Kosten über die Lebensphasen verteilen:

Welpen (0–1 Jahr): Auch beim jungen Labrador dominiert der Bewegungsapparat bereits mit 33,4 % – Stichwort: Wachstumsschmerzen und HD/ED-Prävention. Die finanziell intensivsten Fälle in diesem Alter betreffen jedoch Atemwegserkrankungen mit durchschnittlich 332 € pro Fall.

Erwachsene (2–7 Jahre): Der Bewegungsapparat bleibt mit 34,1 % das Hauptthema. Der größte Kostenfaktor sind allerdings Tumore: Mit durchschnittlich 671 € pro Fall verursachen Lipome und Hauttumor-Entfernungen die höchsten mittleren Kosten.

Senioren (ab 8 Jahren): Chronische Arthrosen dominieren (27,5 % Bewegungsapparat). Der überraschende Spitzenwert: Zahnbehandlungen mit durchschnittlich 999 € pro Fall – meist aufwendige Sanierungen, die eine frühe Versicherung besonders wertvoll machen.

Was Dalma bei Labradoren tatsächlich erstattet: Die Schadendaten im Detail

Die folgenden Werte stammen aus Dalmas eigener Schadendatenbank und zeigen, was Labrador-Behandlungen in der Praxis kosten:

Krankheitskategorie Anteil aller Fälle Ø Erstattung Höchste Auszahlung Versicherungsstatus
Bewegungsapparat 33,4 % 168 € 1.817 € Versichert (14 Tage / 12 Mon. bei HD/ED)
Sonstige (Innere Med., Labor) 20,4 % 191 € 1.896 € Versichert (30 Tage Wartezeit)
Magen-Darm-Erkrankungen 18,6 % 262 € 3.393 € Versichert (30 Tage Wartezeit)
Haut & Ohren 13,6 % 149 € 1.526 € Versichert (30 Tage Wartezeit)
Verletzungen & Unfälle 4,2 % 230 € 1.666 € Versichert (2 Tage Wartezeit)
Atemwege & Lunge 3,0 % 254 € 2.613 € Versichert (30 Tage Wartezeit)
Zahnbehandlungen 2,3 % 300 € 1.367 € Versichert (12 Mon. Wartezeit)
Augenheilkunde 1,8 % 90 € 233 € Versichert (30 Tage Wartezeit)
Tumore & Neubildungen 1,8 % 492 € 1.367 € Versichert (30 Tage Wartezeit)
Harnwege & Nieren 0,5 % 229 € 428 € Versichert (30 Tage Wartezeit)
Herz-Kreislauf 0,5 % 148 € 226 € Versichert (30 Tage Wartezeit)
Auswertung basierend auf Labrador-Schadenfällen, die Dalma zwischen Januar 2024 und Dezember 2025 bearbeitet hat. Beträge können je nach Klinik, Region und Schweregrad abweichen. Quelle: Dalma Schadendatenbank, Stand März 2026.

Fremdkörper verschluckt: Das unterschätzte Kostenrisiko beim Labrador

Ein Thema, das bei keiner anderen Rasse so prominent ist wie beim Labrador: das Verschlucken von Fremdkörpern. Socken, Spielzeugteile, Stöcke, Knochen – Labradore fressen mit einer Begeisterung, die regelmäßig im Notfall endet.

In unserer Schadendatenbank gehören Fremdkörper-OPs zu den teuersten Einzelfällen bei Labradoren. Die höchste Magen-Darm-Auszahlung lag bei 3.393 €, und auch der Durchschnitt von 262 € pro Fall liegt deutlich über dem, was bei vielen anderen Rassen anfällt. Denn eine Fremdkörper-OP bedeutet in der Regel: Notaufnahme, Röntgen oder Ultraschall, Narkose, chirurgische Entfernung und mehrtägiger Klinikaufenthalt.

Bei Dalma sind diese Kosten vollständig im Versicherungsschutz enthalten – sowohl im OP-Schutz als auch im Vollschutz. Die Wartezeit beträgt 14 Tage für chirurgische Eingriffe und 2 Tage bei Unfällen. Gerade für Labrador-Welpen, die in der oralen Phase nahezu alles aufnehmen, ist ein früher Versicherungsbeginn deshalb besonders wichtig.

OP-Schutz oder Vollschutz: Welcher Tarif passt zum Labrador?

Grundsätzlich hast du zwei Möglichkeiten: eine reine OP-Versicherung oder eine umfassende Hundekrankenversicherung mit Vollschutz. Beide Varianten können je nach Gesundheitszustand und Aktivitätsniveau deines Labradors sinnvoll sein.

1. OP-Versicherung für Labradore

Die OP-Versicherung übernimmt die Kosten, wenn dein Hund operiert werden muss – zum Beispiel bei einem Kreuzbandriss oder einer Ellenbogendysplasie. Bei Dalma sind unter anderem folgende Leistungen enthalten:

  • Chirurgische Eingriffe bei Krankheit oder Unfall
  • Diagnostik und Voruntersuchungen bis 30 Tage vor der OP
  • Klinikaufenthalte bis 30 Tage nach der OP
  • Medikamente, Verbände und medizinisch notwendige Nachsorge
  • Alternative Heilmethoden wie Physiotherapie bis 30 Tage nach der OP
  • Zahnoperationen nach Wartezeit
  • Notfall-Unterbringung bis 250 € pro Jahr

2. Hundekrankenversicherung mit Vollschutz für Labradore

Die Krankenversicherung deckt nicht nur Operationen ab, sondern auch Heilbehandlungen, Medikamente, Diagnostik und wichtige Vorsorgeleistungen. Du kannst zwischen 80 und 100 Prozent Erstattung wählen und eine Jahreshöchstleistung zwischen 1.500 € und unbegrenzt festlegen. Enthalten sind unter anderem:

  • Tierarztkosten für Diagnostik, Untersuchungen und Behandlungen
  • Verordnete Medikamente und Arzneimittel
  • Alternative Heilmethoden wie Homöopathie, Akupunktur oder Osteopathie
  • Unbegrenzte Physiotherapie
  • Verhaltenstherapie bis 5 Stunden pro Jahr
  • Telemedizin über FirstVet
  • Vorsorge-Budget für Impfungen, Zahnpflege und Entwurmung (ab 1.500 € Jahreshöchstleistung)

Einschätzung für Labradore: Weil Labradore neben OP-pflichtigen Problemen auch häufig unter chronischen Ohrentzündungen, Hautallergien und regelmäßiger Gelenkdiagnostik leiden, bietet der Vollschutz langfristig den besseren Wert. Wer nur den OP-Schutz wählt, muss wiederkehrende Behandlungskosten selbst tragen.

Was kostet eine Labrador-Versicherung bei Dalma?

Die Kosten hängen vom Alter und vom Gesundheitszustand deines Hundes sowie vom gewählten Leistungsumfang ab. Die Hundekrankenversicherung für Labradore bei Dalma beginnt im Durchschnitt ab 30 € pro Monat. Eine reine OP-Versicherung startet meist ab 15 € monatlich.

OP-Schutz Komfort Premium
Tariftyp OP-Versicherung Krankenvers. / Vollschutz Krankenvers. / Vollschutz
Reiner OP-Schutz Preis-Leistungs-Sieger Umfassender Schutz
Monatl. Beitrag ab 15 € ab 30 € Individuell
Kostenübernahme 100 % 80 % 100 %
Jahreshöchstl. OP Unbegrenzt Unbegrenzt Unbegrenzt
Jahreshöchstl. Heilbeh. 3.000 € Unbegrenzt
Vorsorge-Budget 70 € 100 €
GOT-Satz 4-fach 4-fach 4-fach
Telemedizin Kostenlos Kostenlos Kostenlos
Stand März 2026. Beiträge variieren je nach Alter und Konfiguration.

Bei Dalma kannst du deinen Tarif flexibel anpassen – von der Erstattungshöhe bis zur jährlichen Leistungsgrenze. Wenn du mehrere Hunde versicherst, erhältst du 15 Prozent Rabatt auf den günstigeren Tarif.

Gut zu wissen: Ab dem 10. Lebensjahr sinkt der Erstattungssatz bei Erkrankungen jährlich um 5 %. Bei Unfällen bleibt er unverändert.

Wartezeiten beim Labrador: Warum HD und ED 12 Monate brauchen

Wie bei allen Tierversicherungen gelten bestimmte Wartezeiten, bevor der volle Schutz greift:

  • 2 Tage bei Unfällen – eine Fremdkörper-Notfall-OP nach Unfall wäre also fast sofort abgesichert.
  • 14 Tage bei Operationen
  • 30 Tage bei Heilbehandlungen
  • 12 Monate bei rassespezifischen Erkrankungen wie Hüft- oder Ellenbogendysplasie
  • 12 Monate bei Zahnbehandlungen wie FORL, Gingivitis oder Parodontitis
  • 18 Monate bei Patellaluxation

Vorerkrankungen, die bereits vor Vertragsabschluss bestanden, sind ausgeschlossen. Deshalb lohnt sich eine frühe Absicherung – idealerweise ab Welpenalter. Wer seinen Labrador im Welpenalter versichert, hat die 12-Monate-Wartezeit für HD/ED bereits abgelaufen, bevor diese Erkrankungen typischerweise diagnostiziert werden.

Vorsorge-Leistungen (Impfungen, Entwurmung) stehen ab Tag 1 zur Verfügung.

Was beim Labrador nicht versichert ist

Wie bei vielen Rassen gibt es bestimmte Einschränkungen im Versicherungsschutz – vor allem bei angeborenen oder genetischen Erkrankungen. Nicht versichert sind unter anderem:

  • Angeborene oder vererbte Fehlbildungen (außer HD/ED nach Wartezeit)
  • Epilepsie
  • Behandlungen im Zusammenhang mit Trächtigkeit und Geburt
  • Schönheitschirurgische Eingriffe ohne medizinische Indikation
  • Erkrankungen durch fehlenden Impfschutz

Mit Wartezeit versichert sind:

  • Hüft- und Ellenbogendysplasie (nach 12 Monaten)
  • Patellaluxation (nach 18 Monaten)
  • Zahnkrankheiten wie FORL, Gingivitis und Parodontitis (nach 12 Monaten)

Kostenerstattung: Wie Dalma im Alltag funktioniert

Dalma ist 100 % digital. Nach dem Tierarztbesuch lädst du die Rechnung über die App hoch – Foto, Diagnose bestätigen, absenden. Die Frist beträgt 8 Tage nach Rechnungserhalt.

Dalma strebt eine Erstattung innerhalb von 48 Stunden an (vertraglich bis zu 5 Werktage). Erstattet wird bis zum 4-fachen GOT-Satz, inklusive Notdienstgebühren gegen Nachweis. Die Tierärztin oder den Tierarzt wählst du frei – auch weltweit. Telemedizin über FirstVet steht kostenlos und unbegrenzt zur Verfügung.

Für welchen Labrador lohnt sich eine Versicherung am meisten?

Am meisten profitierst du, wenn du deinen Labrador als Welpen versicherst. Die 12-Monate-Wartezeit für HD/ED ist dann abgelaufen, bevor diese Diagnosen typischerweise gestellt werden. Und Fremdkörper-Notfälle – die bei Welpen besonders häufig sind – sind bereits nach 14 Tagen abgesichert.

Weniger Mehrwert bietet eine Versicherung, wenn dein Labrador bereits im Seniorenalter ist und Hüftdysplasie, Arthrose oder Tumordiagnosen vor Vertragsbeginn bekannt waren. In diesem Fall sind die teuersten Behandlungen als Vorerkrankungen ausgeschlossen.

Beachte: Eine rückwirkende Versicherung ist in Deutschland nicht möglich. Viele rassetypische Erkrankungen entwickeln sich erst im Laufe des Lebens. Wird dein Labrador früh versichert, gelten diese Erkrankungen als neu auftretend und können versichert sein.

Häufige Fragen zur Labrador-Versicherung

Ist eine Hundekrankenversicherung für Labradore sinnvoll?

Ja, eine Hundekrankenversicherung ist für Labradore sehr sinnvoll. Die Rasse neigt zu orthopädischen Erkrankungen wie Hüft- und Ellenbogendysplasie, Kreuzbandrissen sowie zu chronischen Haut- und Ohrenproblemen. Diese Erkrankungen verursachen oft hohe Tierarztkosten, die sich mit einer Versicherung planbar gestalten lassen.

Welche Krankheiten treten bei Labradoren besonders häufig auf?

Bei Labradoren treten besonders häufig Hüft- und Ellenbogendysplasie, Kreuzbandrisse, Ohrentzündungen, Allergien, Hautprobleme sowie Übergewicht mit Folgeerkrankungen auf. Auch Augenerkrankungen wie Katarakt oder progressive Retinaatrophie kommen vor. Außerdem ist die Magendrehung bei Labradoren ein lebensbedrohliches Risiko.

Sind Hüft- und Ellenbogendysplasie beim Labrador versichert?

Ja, Hüft- und Ellenbogendysplasie können bei Dalma versichert sein, sofern sie nicht bereits vor Vertragsabschluss diagnostiziert wurden. Für diese rassespezifischen Erkrankungen gilt eine Wartezeit von 12 Monaten. Nach Ablauf der Wartezeit werden Diagnostik, Operation und Nachsorge übernommen.

Übernimmt die Versicherung die Kosten bei einem Kreuzbandriss?

Ja, ein Kreuzbandriss ist bei Labradoren eine häufige Verletzung und wird von der Hundekrankenversicherung sowie von der OP-Versicherung abgedeckt, wenn er nach Versicherungsbeginn auftritt. Die Kosten für Operation, Klinikaufenthalt, Medikamente und Nachsorge werden erstattet.

Sind Ohrentzündungen und Hautprobleme beim Labrador versichert?

Ja, nicht angeborene Ohrentzündungen, Allergien und Hauterkrankungen sind versichert. Gerade bei Labradoren treten diese Probleme häufig chronisch auf und verursachen regelmäßige Tierarztkosten. Eine Hundekrankenversicherung übernimmt Diagnostik, Behandlung und Medikamente.

Ist eine OP-Versicherung für Labradore ausreichend?

Eine OP-Versicherung kann sinnvoll sein, wenn du vor allem hohe Einmalkosten absichern möchtest. Für Labradore ist jedoch häufig der Vollschutz empfehlenswerter, da viele Erkrankungen nicht nur operative Eingriffe, sondern auch laufende Behandlungen, Diagnostik und Medikamente erfordern.

Werden Vorsorgeleistungen wie Impfungen und Entwurmung übernommen?

Ja, bei Dalma steht im Rahmen der Hundekrankenversicherung ein Vorsorge-Budget zur Verfügung. Dieses kann für Impfungen, Zahnpflege und Entwurmung genutzt werden, sofern die gewählte Jahreshöchstleistung mindestens 1.500 € beträgt.

Kann ich meinen Labrador auch noch im Erwachsenenalter versichern?

Ja, ein Versicherungsabschluss ist auch bei älteren Labradoren möglich, solange sie das maximale Eintrittsalter nicht überschreiten. Wichtig ist, dass Erkrankungen, die bereits vor Vertragsbeginn bekannt oder diagnostiziert wurden, als Vorerkrankungen gelten und nicht versichert sind.

Gibt es bei Dalma eine Selbstbeteiligung?

Nein, bei Dalma gibt es keine Selbstbeteiligung. Die erstattungsfähigen Kosten werden je nach Tarif zu 80 bis 100 Prozent übernommen, ohne dass ein Eigenanteil anfällt.

Wird der Vertrag nach hohen Tierarztkosten gekündigt?

Nein, Dalma verzichtet auf ein Kündigungsrecht nach einem Schadensfall. Dein Labrador bleibt auch nach teuren Behandlungen oder Operationen weiterhin versichert.

Warum ist der Vollschutz für Labradore besonders empfehlenswert?

Der Vollschutz deckt nicht nur Operationen ab, sondern auch Diagnostik, Medikamente, Physiotherapie und Vorsorgeleistungen. Da Labradore häufig langfristige oder wiederkehrende Behandlungen benötigen, bietet der Vollschutz die umfassendste und langfristig wirtschaftlichste Absicherung.

Häufige Fragen zur Labrador-Versicherung

Ist eine Hundekrankenversicherung für Labradore sinnvoll?

Ja, eine Hundekrankenversicherung ist für Labradore sehr sinnvoll. Die Rasse neigt zu orthopädischen Erkrankungen wie Hüft- und Ellenbogendysplasie, Kreuzbandrissen sowie zu chronischen Haut- und Ohrenproblemen. Diese Erkrankungen verursachen oft hohe Tierarztkosten, die sich mit einer Versicherung planbar gestalten lassen.

Welche Krankheiten treten bei Labradoren besonders häufig auf?

Bei Labradoren treten besonders häufig Hüft- und Ellenbogendysplasie, Kreuzbandrisse, Ohrentzündungen, Allergien, Hautprobleme sowie Übergewicht mit Folgeerkrankungen auf. Auch Augenerkrankungen wie Katarakt oder progressive Retinaatrophie kommen vor. Außerdem ist die Magendrehung bei Labradoren ein lebensbedrohliches Risiko.

Sind Hüft- und Ellenbogendysplasie beim Labrador versichert?

Ja, Hüft- und Ellenbogendysplasie können bei Dalma versichert sein, sofern sie nicht bereits vor Vertragsabschluss diagnostiziert wurden. Für diese rassespezifischen Erkrankungen gilt eine Wartezeit von 12 Monaten. Nach Ablauf der Wartezeit werden Diagnostik, Operation und Nachsorge übernommen.

Übernimmt die Versicherung die Kosten bei einem Kreuzbandriss?

Ja, ein Kreuzbandriss ist bei Labradoren eine häufige Verletzung und wird von der Hundekrankenversicherung sowie von der OP-Versicherung abgedeckt, wenn er nach Versicherungsbeginn auftritt. Die Kosten für Operation, Klinikaufenthalt, Medikamente und Nachsorge werden erstattet.

Sind Ohrentzündungen und Hautprobleme beim Labrador versichert?

Ja, nicht angeborene Ohrentzündungen, Allergien und Hauterkrankungen sind versichert. Gerade bei Labradoren treten diese Probleme häufig chronisch auf und verursachen regelmäßige Tierarztkosten. Eine Hundekrankenversicherung übernimmt Diagnostik, Behandlung und Medikamente.

Ist eine OP-Versicherung für Labradore ausreichend?

Eine OP-Versicherung kann sinnvoll sein, wenn du vor allem hohe Einmalkosten absichern möchtest. Für Labradore ist jedoch häufig der Vollschutz empfehlenswerter, da viele Erkrankungen nicht nur operative Eingriffe, sondern auch laufende Behandlungen, Diagnostik und Medikamente erfordern.

Werden Vorsorgeleistungen wie Impfungen und Entwurmung übernommen?

Ja, bei Dalma steht im Rahmen der Hundekrankenversicherung ein Vorsorge-Budget zur Verfügung. Dieses kann für Impfungen, Zahnpflege und Entwurmung genutzt werden, sofern die gewählte Jahreshöchstleistung mindestens 1.500 € beträgt.

Kann ich meinen Labrador auch noch im Erwachsenenalter versichern?

Ja, ein Versicherungsabschluss ist auch bei älteren Labradoren möglich, solange sie das maximale Eintrittsalter nicht überschreiten. Wichtig ist, dass Erkrankungen, die bereits vor Vertragsbeginn bekannt oder diagnostiziert wurden, als Vorerkrankungen gelten und nicht versichert sind.

Gibt es bei Dalma eine Selbstbeteiligung?

Nein, bei Dalma gibt es keine Selbstbeteiligung. Die erstattungsfähigen Kosten werden je nach Tarif zu 80 bis 100 Prozent übernommen, ohne dass ein Eigenanteil anfällt.

Wird der Vertrag nach hohen Tierarztkosten gekündigt?

Nein, Dalma verzichtet auf ein Kündigungsrecht nach einem Schadensfall. Dein Labrador bleibt auch nach teuren Behandlungen oder Operationen weiterhin versichert.

Warum ist der Vollschutz für Labradore besonders empfehlenswert?

Der Vollschutz deckt nicht nur Operationen ab, sondern auch Diagnostik, Medikamente, Physiotherapie und Vorsorgeleistungen. Da Labradore häufig langfristige oder wiederkehrende Behandlungen benötigen, bietet der Vollschutz die umfassendste und langfristig wirtschaftlichste Absicherung.

Produktexpertin und staatlich geprüfte Tiermedizinische Fachangestellte

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